Webdesign

Homepage-Baukasten oder Webdesigner? Der ehrliche Vergleich

Tobias Höver··7 Min. Lesezeit

„Website ab 15 € im Monat" gegen „Website ab 1.290 €" – das klingt nach einer einfachen Entscheidung. Ist es aber nicht, denn verglichen werden hier zwei völlig verschiedene Dinge: ein Werkzeug, mit dem du selbst baust, gegen ein fertiges Ergebnis. Hier ist der faire Vergleich – mit der echten Rechnung über drei Jahre.

Die ehrliche Kostenrechnung über 3 Jahre

Beim Baukasten zahlst du dreifach: das Abo (für ein Business-Paket mit eigener Domain und ohne Anbieter-Werbung realistisch 20–40 €/Monat), deine Arbeitszeit (40–80 Stunden für Einarbeitung, Bau und Gebastel – bei einem bescheidenen Stundenwert von 50 € sind das 2.000–4.000 €) und die Opportunitätskosten einer Seite, die schlechter konvertiert. Beim Webdesigner zahlst du einmal – und arbeitest in der Zeit an deinem Geschäft.

Gesamtkosten über 3 Jahre (inkl. eigener Arbeitszeit, Beispielrechnung)

Baukasten
Webdesigner

Davon: deine investierte Arbeitszeit

Baukasten
Webdesigner
Baukasten (Selbstbau) Webdesigner (Festpreis)

Beispielrechnung: Baukasten ~1.100 € Abo + ~60 Std. Eigenarbeit à 50 € ≈ 4.100 € · Webdesigner ~1.290–3.250 € Festpreis + ~5 Std. Zuarbeit. Deine Werte variieren – die Richtung selten.

Wo der Baukasten wirklich gewinnt

Fairness muss sein: Für den Start mit Mini-Budget, für Projekte, die sich erst beweisen müssen, oder wenn du Freude am Selberbauen hast und deine Zeit nicht knapp ist, sind Wix, Jimdo & Co. legitim. Eine simple Baukasten-Seite schlägt keine Website. Und du lernst dabei, was du willst – wertvoll für einen späteren Profi-Auftrag.

Wo er dich ausbremst

  • Austauschbarkeit: Vorlagen, die tausendfach im Netz stehen – schwer, damit Vertrauen und Wiedererkennung aufzubauen.
  • Technik-Grenzen: Ladezeit, strukturierte Daten, KI-Lesbarkeit – vieles kannst du im Baukasten nur begrenzt beeinflussen. Genau die Punkte, die über Sichtbarkeit in KI-Suchen entscheiden.
  • Der Text bleibt an dir hängen: Das größte Missverständnis – der Baukasten liefert Design-Hüllen, aber verkaufende Texte schreibt er dir nicht.
  • Lock-in: Umziehen geht meist nur mit Neubau; die Seite gehört funktional dem Anbieter.

Die Entscheidungshilfe

Baukasten, wenn: Budget unter 1.000 €, Projekt in der Testphase, Zeit vorhanden, Website ist Nebenkanal. Webdesigner, wenn: Die Website soll Anfragen bringen, deine Zeit ist dein Engpass, du willst bei Google und in KI-Suchen gefunden werden, oder dein Auftritt soll sich vom Einheitsbrei abheben.

Fazit

Die Frage ist nicht „billig oder teuer", sondern „Werkzeug oder Ergebnis". Was ein Ergebnis vom Profi realistisch kostet, liest du im Preis-Ratgeber – und ob sich das für deinen Fall rechnet, klären wir gern in einem kostenlosen Erstgespräch, auch wenn am Ende der Baukasten gewinnt.

Mein Rat aus der Praxis

Ich rate Interessenten regelmäßig ZUM Baukasten – nämlich dann, wenn das Projekt sich erst beweisen muss. Was ich aber genauso regelmäßig sehe: Betriebe, die dem Baukasten längst entwachsen sind und trotzdem Jahr für Jahr Zeit hineinschütten, weil der Wechsel wie ein Berg wirkt. Er ist keiner. Wenn du unsicher bist, auf welcher Seite du stehst: Eine Stunde gemeinsamer Blick auf deine Seite und deine Zahlen beantwortet das – ehrlicher, als es jeder Anbieter kann.

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Ob eine einzelne Arbeitsstunde für eine kleine Hilfestellung oder ein komplettes Projekt: Erzähl mir im kostenlosen Erstgespräch, wo du stehst – du bekommst eine klare Empfehlung und weißt danach genau, was der nächste Schritt ist.

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