Webdesign
Was kostet eine Website vom Freelancer? Ehrliche Zahlen 2026
Kurze Antwort: zwischen 1.500 und 15.000 € – und beide Enden können gerechtfertigt sein. Die lange Antwort erklärt dir, wovon der Preis abhängt, wo versteckte Kosten lauern und woran du erkennst, ob ein Angebot fair ist. Genau die Antwort, die du bekommst, wenn du einen Webdesigner beim Bier fragst.
Die realistischen Preisspannen 2026
Vergiss „Website ab 299 €"-Angebote – dazu gleich mehr. Für professionelle Arbeit sind das die üblichen Spannen:
- Onepager / Landingpage: 1.500–3.500 €. Eine Seite, klarer Fokus, ideal für Dienstleister mit einem Angebot.
- Firmenwebsite (5–10 Seiten): 2.400–7.000 €. Der Klassiker für Selbstständige und kleine Unternehmen – mit Leistungsseiten, Über-uns und Kontakt.
- Onlineshop: 4.000–15.000 €. Produkte, Bezahlung, Rechtstexte, Warenwirtschaft – hier steckt am meisten Technik drin.
- Agentur-Aufschlag: Für dieselbe Leistung zahlst du bei einer klassischen Agentur oft das Anderthalb- bis Doppelte – Projektmanager, Büro und Overhead wollen bezahlt werden.
Wovon der Preis wirklich abhängt
Drei Faktoren treiben den Preis mehr als alles andere:
1. Wer schreibt die Texte? Der unterschätzte Kostenblock. Wenn du fertige Texte lieferst, sparst du – aber die wenigsten haben sie. Gute Webtexte, die verkaufen, sind Handwerk. Frag immer, ob Texte im Preis enthalten sind.
2. Design von der Stange oder maßgeschneidert? Ein angepasstes Theme ist günstiger als ein individuelles Design. Beides kann richtig sein: Ein Theme mit gutem Inhalt schlägt jederzeit ein Custom-Design mit schwachem Inhalt.
3. Was passiert nach dem Livegang? Updates, Sicherheit, kleine Änderungen: Kläre vorher, was Pflege kostet – ob als Monatspauschale oder Stundensatz.
Die versteckten Kosten im „299-€-Angebot"
Billig-Angebote finanzieren sich fast immer über die Hintertür: monatliche „Wartungsgebühren" von 50–100 € über Jahre, Baukasten-Abos, aus denen du nicht rauskommst, oder eine Website, die dir rechtlich gar nicht gehört. Rechne 299 € plus 79 €/Monat über drei Jahre – du bist bei über 3.100 € für eine Vorlage, die tausendfach existiert.
Woran du ein faires Angebot erkennst
- Festpreis nach Gespräch statt vager Stundenschätzung – seriöse Anbieter können Aufwand kalkulieren.
- Klar benannter Leistungsumfang: Wie viele Seiten, wer liefert Texte und Bilder, wie viele Korrekturrunden.
- Eigentum: Domain, Hosting-Zugang und Website gehören dir – nicht dem Anbieter.
- Referenzen, die live sind: Schau dir echte Kundenseiten an, auch auf dem Handy.
- SEO-Grundlagen inklusive: Eine Website, die Google nicht findet, ist ein teures Deko-Objekt.
Warum KI die Preise gerade verschiebt
Hier wird es interessant: KI-gestützte Freelancer arbeiten heute in Tagen, wofür Agenturen Wochen brauchten – Entwürfe, Textvarianten und Technik entstehen schneller, ohne dass Qualität verloren geht, wenn ein Profi Konzept und Feinschliff übernimmt. Das Ergebnis: Agentur-Qualität zu Freelancer-Preisen ist 2026 keine Werbefloskel mehr, sondern für gut aufgestellte Einzelkämpfer Realität. Genau deshalb starten meine Websites ab 2.400 € zum Festpreis – inklusive Design, Texten und Technik.
Fazit
Eine professionelle Website für Selbstständige kostet 2026 realistisch ab etwa 2.400 € – mit Texten, Technik und SEO-Grundlagen. Alles deutlich darunter bezahlst du später doppelt: mit versteckten Gebühren oder einer Seite, die keine Kunden bringt. Und alles darüber sollte dir jemand Zeile für Zeile begründen können.
Mein Rat aus der Praxis
In acht Jahren Selbstständigkeit habe ich dutzende Angebote gesehen, die meine Kunden vorher eingeholt hatten – vom 299-€-Köder bis zum 20.000-€-Agenturpaket für einen Fünf-Seiten-Auftritt. Mein Rat: Lass dir jedes Angebot in Leistungsbausteinen aufschlüsseln und frag konkret, wer die Texte schreibt. An dieser einen Frage erkennst du in zwei Minuten, ob jemand dein Geschäft verstanden hat oder nur Vorlagen füllt. Und wenn du ein Angebot auf dem Tisch hast und eine zweite Meinung willst: Schick es mir – so eine Einschätzung ist oft nur eine Arbeitsstunde.
Genau hier helfe ich
Ob eine einzelne Arbeitsstunde für eine kleine Hilfestellung oder ein komplettes Projekt: Erzähl mir im kostenlosen Erstgespräch, wo du stehst – du bekommst eine klare Empfehlung und weißt danach genau, was der nächste Schritt ist.
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